Elmathaf Elrahal (the itinerant museum) Part 2

The inspiration of the tombs of Meir, the mirror in time to our own profession as artists lead our way for the new project. The first idea that popped into our mind was to open a branch of the Transitory Museum at Pfyn in Asyut. The Louvre was about to open a branch in Abu Dhabi at that time, so why shouldn’t the Transitory Museum at Pfyn do the same in Asyut? It took us some time to find out that a private citizen can’t open a museum in Egypt and that only the state is allowed to do so.

Scenery in a tomb in Meir from the Middle Kingdom.
Szene in einem der Gräber von Meir aus dem Mittleren Reich.

Die Inspiration durch die Gräber von Meir, der Zeitspiegel unseres eigenen Berufs als Künstler leiteten uns zu einem neuen Projekt. Die erste Idee, die uns in den Sinn kam, war eine Filiale des Transitorischen Museums zu Pfyn in Asyut zu eröffnen. Zu dieser Zeit plante der Louvre eine Filiale in Abu Dhabi zu eröffnen, also warum sollte das Transitorische Museum nicht diesem Beispiel in Asyut folgen? Es dauerte einige Zeit, bis wir herausfanden, dass nur der Staat Museen in Aegypten eröffnen kann, Privatmenschen ist dies nicht erlaubt.

Amphores in a pottery near Asyut.
Amphoren in einer Töpferei in der Nähe von Asyut.

What should the content of the museum be? We saw a lot of images in the tombs of Meir that showed daily life in Egypt 4000 years ago. Some activities haven’t changed since and especially in rural areas in the Nile valley, we could observe sceneries that seemed to be fallen out of time: Craftsmen and farmers that still used similar tools like in ancient times. We proposed to our archeologists to document old crafts in the region of Asyut with video.

Was sollte der Inhalt des Museums sein? In den Gräbern von Meir gab es viele Darstellungen aus dem täglichen Leben in Aegypten von vor 4000 Jahren. Einige der Tätigkeiten hatten sich nicht verändert und vor allem in den ländlichen Gebieten im Niltal konnten wir Szenen beobachten, die wie aus der Zeit gefallen schienen: Handwerker und Bauern, die seit tausenden von Jahren mit ähnlichen Werkzeugen arbeiteten. So schlugen wir den beiden Archäologen vor, das alte Handwerk in der Gegend von Asyut filmisch zu dokumentieren.

In 2015 we spent ten days in Asyut filming arts and crafts. Mahmoud and Ali arranged a tight program and we visited more than twenty craftsmen in the Bazar of Asyut and in some villages around. We filmed them at work and Mahmoud and Ali interviewed them about their work. Editing the material took a long time. We filmed with two cameras and took photos. All in all we brought home an average amount of about three hours of footage of each craftsman.

2015 verbrachten wir zehn Tage in Asyut und filmten Handwerker bei ihrer Arbeit. Mahmoud und Ali hatten ein strenges Programm zusammengestellt und wir konnten mehr als zwanzig Handwerker im Basar von Asyut und in Dörfern in der Umgebung besuchen. Wir filmten sie bei ihrer Arbeit und Mahmoud und Ali interviewten sie dazu. Wir brachten umfangreiches Filmmaterial mit nachhause, pro Handwerker etwa drei Stunden, da wir mit zwei Kameras filmten und Fotos machten.

In the same year we started to document arts and crafts in Pfyn, too. We wanted to exchange the two very different Worlds. During the museums week 2015 the Transitory Museum at Pfyn visited craftsmen in and around Pfyn together with its audience. But one question still remained open: How to establish a museum in Asyut?

Im gleichen Jahr begannen wir auch in Pfyn Handwerk zu dokumentieren. Wir wollten einen Austausch zwischen den beiden Welten initiieren. Während der Museumswoche 2015 besuchte das Transitorische Museum zu Pfyn Handwerker in der Umgebung mit seinen Besuchern. Aber eine Frage blieb offen: Wie können wir in Asyut ein Museum eröffnen?

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