Montevideo/Uruguay – unterwegs/ontheroad 4

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Uruguay ist erst einmal flach.
(hier der wikipedia Link für die Uebersicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Uruguay).
Die höchste Erhebung ist etwa 500m hoch und es liegt, so Ana Laura auf einer Basaltplatte, weswegen die Uruguayer Kinder in der Schule lernen, dass dies das sicherste Land der Welt ist. Bildung wird in Uruguay gross geschrieben, allerdings ist die Bezahlung der Lehrkräfte und Dozenten sehr gering.
Uruguay is flat.
(please find the wikipedia link here:  https://de.wikipedia.org/wiki/Uruguay).
The highest hills are about 500m and Uruguay is lying on a basalt layer – Ana Laura told us that the Uruguayan students learn that this is the safest country in the World for the basalt prevents earthquakes. Education is a huge priority in Uruguay, nevertheless are teachers not well paid.

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Seit wir angekommen sind, versuchen wir das politische System Uruguays einigermassen zu verstehen. Es ähnelt dem Amerikanischen System – es gibt eine kleine Kammer, the Senat, ähnlich dem Schweizer Ständerat und eine grosse Kammer, the chamber of deputies, dem Repräsentantenhaus, ähnlich dem Schweizer Nationalrat. Der Präsident wird direkt gewählt. Seit 25 Jahren regiert die Linke, ein Grund z. B. warum Bildungseinrichtungen, Kultur, Soziales sehr unterstützt werden. Es gibt Volksabstimmungen wie in der Schweiz und Politik wird stark in der Oeffentlichkeit diskutiert. Die Politisierung erfolgt aber vor allem über Parteipolitik, was auch immer etwas Ideologisches an sich hat.

Since we arrived, we try to understand the political system. It is similar to the US – there is the Senat, a small chamber, comparable to the Swiss Staenderat and the chamber of deputies, like the house of representatives or the Nationalrat in Switzerland. The president is elected by the people. Since 25 years a left-wing government reigns Uruguay, being the reason why culture social affaires and education is supported well. Uruguay knows referendums, similar to Switzerland, and politics are discussed in public daily. The politicisation is very much determined by party politics and it can have ideological tendencies.

 

Die Uruguayer sind es gewohnt unter sich zu sein – auch das eine Gemeinsamkeit mit den Schweizern. Es gibt nicht viele Urugayer, die es gewohnt sind eine Fremdsprache zu sprechen und das urugayische Spanisch klingt ein wenig Italienisch. Es gibt, vor allem im Sommer, also in den Monaten Januar und Februar, sehr viel Tourismus, weil die Strände östlich von Montevideo sehr schön, naturbelassen und nicht übervölkert sein sollen, wurde uns erzählt.

 

The Uruguayans are used to stick with their kind – as well something in common with the Swiss. Urugayans are not used to speak foreign languages. Their Spanish has a special sound a bit similar to Italian. There is tourism, mainly in January and February, when summer is in full blossom, for the beaches east of Montevideo are really beautiful – pure nature and not many people, we have been told.

Ein weiteres Thema ist das Essen. Es wird sehr viel Fleisch gegessen und wenn wir sehr viel sagen, meinen wir: SEHR VIEL. So bekommt man, wenn man ein Entrecote bestellt schon mal ein Stück Fleisch, das fast grösser als der Teller ist – deswegen gibt es auch ein ‚petit entrecote‘ in einer europäischen Grösse. Es gibt viel Pasta und Pizza. Gestern haben wir das erste wirklich leckere Restaurant gefunden – bisher war das Essen eher ein bunter Strauss kulinarisch eher bedenklicher Ueberraschungen. Heute gehen wir mit Ana Laura zu einer Parrillada – zu einem richtigen Urugayer Grillrestaurant – und wir sind sehr gespannt, was uns erwartet. Vergesst alles, was ihr über Barbecue und Grillieren kennt – hier feiert man Fleischorgien.

 

Another topic is food. People eat a lot of meat and if we say ‚a lot of‘, it is: LOADS! Ordering an Entrecote it happens that the meat is bigger than the plate – therefore you can order a small Entrecote in a european size. There is Pasta and Pizza as well. Yesterday we found the first really nice restaurant – until now food had been rather a questionable culinary experience full of surprises. Today we will go to a real Parillada with Ana Laura – a real Urugayan barbecue restaurant – and we are really thrilled what to expect. Forget everything you ever did know about barbecues – here you celebrate meat orgies!

 

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Es ist sowieso vieles umgekehrt – ob das an der Südhalbkugel liegt? Am besten kauft man hier auf einem Markt ein – die Lebensmittel sind viel billiger und von der Qualität besser als im Supermarkt. Die Preise für Lebensmittel sind vergleichbar mit Deutschland. Digitaldruck in Uruguay ist teurer als in der Schweiz, wogegen Offset sehr sehr günstig ist. Service ist eher unbekannt und dauert manchmal sehr lange.

Many things are different anyhow – is that the southern hemisphere? You better shop at a market – food is much cheaper and the quality much better than in a supermarket. The food prizes are comparable to Germany. Digital printing is really expensive, whereas offset printing is cheap. Service is relatively unknown and usually it takes long.

 

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Ein weiteres Kapitel ist Busfahren – Taxifahren ist im Vergleich relativ teuer. Die Busse sind durchaus ältere Maschinen und die Busfahrer kleine Gauchos, die durch die Prärie der Stadt preschen. Jeder Busfahrer hat einen ganz eigenen Musikgeschmack, den er gerne mit den Reisenden teilt. Da fährt man schon mal mit Bonnie Tyler und I need a Hero durch den Mittagsverkehr oder Pharrel Williams begrüsst einen mit Happy. Auch schön war TenCC mal wieder zu hören – und zwar das ganze Album.

Immer mal wieder gibt es Abwechslung im Bus: Verkäufer, die Lose, Taschentücher, Bonbons oder anderes anpreisen. Und ab und an Musiker:
Wir hatten einen Rapper, der mit einer kleinen Anlage in den Bus kam und zwei Gitarristen, die mit viel corazon! corazon! spanische Lieder zum besten gaben. Es gibt immer jemanden, der gerne mit einem eine Unterhaltung anfängt, was bei unseren Spanischkenntnissen eher schwierig ist, aber nach einer Mischung aus Hand, Fuss, Italienisch und Französisch in Grinsen und Gelächter endet.

 

Another chapter is going by bus – Taxi is relatively expensive in comparison. The busses are older vehicles and the bus drivers are little Gauchos, riding through the prairie of the modern city. Each bus driver has an individual taste in music and makes it known to his fellow travellers. You can ride with Bonnie Tylers ‚I need a hero‘ through heavy traffic or Pharrel Williams will great you with Happy. What was really nice, was to listen to the whole album of TenCC again after all those years…

Anyhow there is a lot of distraction in the bus: ticketsellers, people selling handkerchiefs, sweets or many other things. And then from time to time musicians:
We had a real Rapper, entering the bus with a small hifi equipment. And two guitar players singing with a lot of corazon! corazon! spanish songs – that was great. There is always someone starting a conversation with us, which is with our knowledge of spanish rather difficult. We use a lot of hand and foot language, bits of Italian and French and it usually ends in contagious laughter.

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