Montevideo/Uruguay – unterwegs/ontheroad 3

info am 20. Juli 2015 um 16:10

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Am 13. Juli begann der Ausstellungsaufbau im EAC. Wir haben ein paar Impressionen zusammengestellt.

Setting up of the Solo Show in EAc started on the 13th of July. We assembled some impressions.

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Montevideo/Uruguay – unterwegs/ontheroad 2

info am 20. Juli 2015 um 03:59

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Wir sind in Uruguay, weil wir seit den Demokratischen Kunstwochen mit Ana Laura Lopez de la Torre zusammen arbeiten. 2015 feiert Uruguay 30 Jahre Ende der Militärdiktatur und damit 30 Jahre Demokratie. Mit dem club désirer arbeiten wir an einem Kunstprojekt zum Thema Demokratie und so haben uns das Espacio de Arte Contemporanéo und Ana Laura Lopez de la Torre zu einer Einzelausstellung im EAC und zu einem public art project zum Thema Demokratie nach Montevideo eingeladen. Die Einzelausstellung und das Projekt werden unterstützt durch die Pro Helvetia, die Schweizer Botschaft in Uruguay, die Kulturstiftung des Kantons Thurgau und die Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden. Wir werden 2015 zweimal nach Uruguay fahren: einmal im Juli für drei Wochen, um die Einzelausstellung aufzubauen und zu eröffnen und das club désirer Projekt vorzubereiten und einmal Ende September, Anfang Oktober für die Durchführung des club désirer Projekts.

We are in Uruguay, because we cooperate with Ana Laura Lopez de la Torre since the democratic art weeks. This year (2015) Uruguay celebrates 30 years of democracy and 30 years end of the military dictatorship. The club désirer project making democracy the subject of discussion was the reason why we had been invited by Espacio de Arte Contemporanéo and Ana Laura Lopez de la Torre to a Solo Show at EAC and to do a public art project in Montevideo. The Solo Show and the public art project are supported by Pro Helvetia, the Swiss Embassy in Uruguay, Kulturstiftung of the Canton of Thurgau and Kulturfoerderung Appenzell Ausserrhoden. We will be in Uruguay two times in 2015: once in July for three weeks to set up and open the Solo Show and to prepare the club désirer project and the second time end of September, beginning of October for the implementation of the club désirer project.

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Montevideo/Uruguay- unterwegs/ontheroad 1

info am 20. Juli 2015 um 01:41

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Am 8. Juli 2015 sind wir gegen 13.10 Uhr in Montevideo gelandet. Wir sind von Zürich mit der Swiss nach Sao Paulo geflogen; der Flug dauerte etwas über 12 h. Wenn man mit dem Finger über die Landkarte fährt, bemerkt man kaum, wie klein Europa eigentlich im Vergleich zu Afrika ist. Das wird einem erst gewahr, wenn man Stunden und Stunden darüber hinwegfliegt. Die Erdkundestunden liegen inzwischen auch zu lange zurück, dass man im Ueberflug alle afrikanischen Länder zuordnen könnte. Leider sind sie nur im Atlas so praktisch angeschrieben. Die schiere Grösse beeindruckt und gibt einem das Gefühl der Ehrfurcht vor der Grösse der Welt, vor den Entdeckern, die vor Jahrhunderten mit einfachen Schiffen losgezogen sind. Aber auch vor den Menschen, die dort leben – als individualisierte Europäer sind wir uns dessen viel zu wenig klar.
Sao Paulo – Montevideo sind noch einmal 3h Flug, die wir so ziemlich verschlafen haben. Wenn man kein Portugiesisch kann, ist es allerdings lustig und etwas abenteuerlich mit GOL zu fliegen.

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ARBEIT

info am 8. Juli 2015 um 14:20

 

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Herzliche Einladung ins Transitorische Museum zu Pfyn!

We cordially invite you to Transitory Museum at Pfyns summer week!

Sechs Pfyner Handwerks- und Agrarbetriebe haben sich bereit erklärt, ihre Arbeit während der Museumswoche vorzustellen. Zwei Vorträge entführen Sie nach Aegypten und Indonesien. Das Transitorische Museum lädt Sie herzlich zu einer Entdeckungsreise ein:

Six craft businesses and farmers agreed to give an introduction to their work during this years museums week. Two lectures will bring you to Indonesia and Egypt.

The Transitory Museum of Pfyn cordially invites you a journey of discovery:

Sonntag, 2. August 2015 um 19.30 Uhr

Alex Meszmer / Reto Müller: Das Transitorische Museum forscht in Aegypten

Montag, 3. August 2015 um 17.30 Uhr

Clemens Santschi: Sattlerei

Dienstag, 4. August 2015 um 17.30 Uhr

Christoph Meili, Obstbau

Mittwoch, 5. August 2015 um 17.30 Uhr

Markus Steinegger: Milchwirtschaft/Melkmaschine

Donnerstag, 6. August 2015 um 17.30 Uhr

Erich Schaffer: Soya – Anbau

Freitag, 7. August 2015 um 17.30 Uhr

Daniel Vetterli, Schmiede

Samstag, 8. August 2015 um 17.30 Uhr

Regula Braun, Hühnerzucht

Sonntag, 9. August 2015 um 17.30 Uhr

Anaj Meyerrose / Stephan Truninger: Banda und das Ende der Welt

Der Treffpunkt ist jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn in der Trotte (Pfyn).

anschliessend Apéro in der Trotte.

Für die Betriebsbesichtigungen bitten wir um Anmeldung, da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist.

Kontakt: zeitgarten.ch, Staedtli 7, 8505 Pfyn, 052/7701465, info@zeitgarten.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Pfyn!
We would be delighted to receive you as visitors in Pfyn!

Alex Meszmer & Reto Müller

Die Museumswoche ist Teil des Projekts Eine durchdachte Sammlung der Wissenschaften, Handwerke und Künste.

Das Projekt wird unterstützt durch:

Dr. Heinrich Mezger-Stiftung
Verein Kultur Pfyn
Jubiläumsstiftung der Thurgauer Kantonalbank
Kulturpool Regio Frauenfeld
Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden
Kulturstiftung des Kantons Thurgau

Eine Forschungsreise – a research trip (Part 1)

info am 19. März 2015 um 20:48
Im Jahr 2012 bekamen wir die Zusage für eine Künstlerresidenz der Pro Helvetia in Kairo, die wir im Herbst 2013 antreten wollten. Die Zuspitzung der politischen Situation nach dem Sturz des Präsidenten Mursi veranlassten die Pro Helvetia alle Kairo Stipendien im Jahr 2013 auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Ausserdem wurde uns klar, dass unser ursprüngliches Projekt, das sich mit der aufkeimenden Demokratie in Aegypten beschäftigen sollte, so nicht durchführbar war. So schlug uns die Pro Helvetia Kairo vor, dass wir im Herbst 2014 eine Recherche- und Forschungsreise nach Kairo (Alexandria) und Asyut machen könnten, um ein neues Projekt zu entwickeln. Diese Reise traten wir im November 2014 an und die folgenden Ausführungen sind ein Tagebuch unserer Erlebnisse in diesem spannenden Land.
Gut in Kairo angekommen – bei 27 Grad und Sonnenschein – brachte uns unser Fahrer sicher durch den Berufsverkehr – auch wenn wir zuerst kurz am zweifeln waren, als nach 5m Fahrt schon fast der Aussenspiegel ab war und dann gleich noch ein toter streunender Hund auf der Strasse lag. Die Fahrt war auf alle Fälle nichts für schwache Nerven und der Verkehr in Kairo ist, sagen wir es einmal so: gewöhnungsbedürftig für einen Europäer. Wir waren in einer Wohnung auf der Insel Gezira im Stadtteil Zamalek untergebracht. Die Strasse in der wir wohnten verläuft parallel zur Strasse des 26. Juli – eine der grossen Hauptstrassen von Kairo, die quer über die Insel Gezira verläuft – und ist etwas ruhiger, wenn man in Kairo von ruhig sprechen kann. Draussen ist es überall laut und hupt und hupt und nicht nur Autofahren ist nur etwas für Menschen mit starken Nerven (wozu zeichnet man eigentlich Spuren auf die Strassen, wenn doch bei drei Spuren locker acht Autos und ein Bus neben einander passen…) und wir fragten uns, wie man hier Strassen überquert ohne als Himmelfahrtskommando unterwegs zu sein.

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Eine Forschungsreise – a research trip (Part 2)

info am 19. März 2015 um 19:16

Am Mittwoch Morgen hatten wir sehr schnell gemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wir hatten beide Durchfall (gottseidank hat die Wohnung zwei Toiletten) und uns war schlecht. Warum konnten wir bis heute nicht genau herausfinden – allerdings ist es schwierig in dem täglichen Chaos mit unseren verwöhnten europäischen Mägen nicht irgendetwas aufzugabeln. Wir haben uns an der Reiseapotheke bedient und wir wussten ja genau, dass uns eine mehrstündige Busfahrt bevorstand. In der Schweizer Botschaft bekamen wir unsere Unterlagen und Kontaktinformationen für die Kulturschaffenden in Alexandria und der Botschafts-Boy brachte uns zur Bushaltestelle, die wir ohne ihn sicher niemals gefunden hätten. Dabei mussten wir ihm mehrfach halsbrecherisch durch den Verkehr und über Strassen folgen, vor Motorhauben hüpfen usw. Die Busfahrt war dank Immodium einigermassen ok – der Bus sehr eng und voll. Mitten auf den Autobahnen sind plötzlich quer über die Strasse Schwellen aus Teer und Beton gebaut und plötzlich halten alle Fahrzeuge an, weil sie langsam drüber fahren müssen. Interessanterweise haben sich an allen Schwellen lauter kleine Marktstände angesiedelt, die sofort zu den Bussen und Autos gelaufen kommen und von Wasser bis Nüsse oder gebratene Maiskolben alles anbieten, was man auf einer Autobahnfahrt durch die Wüste brauchen könnte. Mina, unser Coach, hat uns erzählt, dass jeder in Aegypten solche Schwellen bauen kann und dass es kein Zufall ist, dass die Marktstände genau an diesen Punkten stehen.

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Eine Forschungsreise – a research trip (Part 3)

info am 19. März 2015 um 18:08

Am Montag Morgen fuhren wir um 6.30 Uhr mit dem Zug nach Assiut.
Ramses Station ist der Hauptbahnhof von Kairo und ist von Aussen ganz neu renoviert, ebenso das Innere der Bahnhofshalle, die den neuen Louvre Eingang kopiert.
Der Gegensatz zwischen dem Hochglanz der Bahnhofshalle und dem Chaos und Dreck auf den Bahnsteigen könnte nicht grösser sein. Die Züge sind alt, wobei die Expresszüge noch einigermassen in Schuss sind. Einigermassen weil der Zug am Montag Morgen dermassen dreckig war, dass es für arme kleine Schweizer Seelchen sehr viel Ueberwindung kostete auch nur auf den Sitzplatz zu sitzen. In der 1. Klasse ist etwas weniger Chaos beim Einsteigen, während in der 2. Klasse alle irgendwo hineindrängen – egal wo – und dann im fahrenden Zug ihren Sitzplatz suchen und dafür Kartonschachteln, Tüten und Taschen, Koffer, Frauen und Kinder einmal quer durch den Zug transportieren müssen. Zwischen den Waggons gibt es Toiletten, die man besser nicht benutzt (was nicht ganz einfach ist bei 5h Zugfahrt) und dort wird auch geraucht, dort sitzen Soldaten und Polizisten und wer keine Platzreservierung hat. Die Regionalzüge in Aegypten sehen so aus, wie Waggons, die zu Feuerwehrübungen in der Schweiz benutzt worden sind – sie haben keine Fenster und Türen mehr und man springt dann einfach mal auf.Auf den Bahnhöfen wird einfach über die Geleise gesprungen, Kinder suchen zwischen den Geleisen nach Büchsen für Pfand…

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Eine Forschungsreise – a research trip (Part 4)

info am 19. März 2015 um 09:09

Während der letzten Tage in Kairo besuchten wir noch ein paar Sehenswürdigkeiten, wie das Koptische Museum und den Cairo Tower und wir trafen die ägyptische Künstlerin Huda Lutfi – was auch ein tolles Erlebnis war. Die meiste Zeit widmeten wir jedoch dem Nachdenken: Was haben wir alles gesehen und erlebt? Was für ein Projekt möchten wir in Aegypten machen? Mit wem möchten wir zusammen arbeiten? Wie kann das Projekt aussehen?

Dazu haben wir erste Ideen entwickelt, an denen wir weiter arbeiten. Was dies genau heisst, darüber informieren wir Sie gerne, sobald wir soweit sind! Und wir können versprechen: Sie sind spannend!

During the last days in Cairo, we visited several sights like the Coptic Museum, Cairo Tower and we met the Egyptian artist Huda Lutfi – another very special experience. And we used most of our time to think: What have we seen an experienced? What kind of project do we want to create in Egypt? With whom do we want to work? How will our project develop?

We developed a first draft of ideas that we want to work on. We will inform you about them, as soon as we know more!
And we can promise: They are exciting!

 

Neue Aufteilung – new arrangement

info am 9. Januar 2015 um 12:30

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In den letzten Jahren wurde die zeitgarten.ch Webseite immer voller mit den verschiedensten Informationen und es wurde schwierig den Ueberblick zu behalten – einerseits die Bilder, Geschichten und die Geschichte von Pfyn, andererseits die Aktivitäten in zeitgenössischer Kunst, machen es schwierig zu erkennen, worum es bei unserer Arbeit geht. Wir haben uns daher entschlossen, eine grössere und bessere Uebersicht zu schaffen. zeitgarten.ch und die Datenbank mit den digitalisierten Fotos und Beiträgen aus und um Pfyn, bleiben die ‚Pfyner‘ Webseite.

Das Transitorische Museum zu Pfyn und seine Aktivitäten sind weiterhin auf der Museumswebseite präsent. Informationen zur Sommerwoche im Museum oder zu Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen sind dort abrufbar.

Unsere künstlerische Arbeit haben wir als ein kleines Portfolio auf einer extra Webseite zusammengestellt:

www.meszmermueller.ch

Dort erfährt man mehr über unser künstlerisches Schaffen, bekommt Kurzinformationen zu den einzelnen Projekten und kann sich einen Ueberblick über die Zusammenhänge verschaffen.

Seit Beginn des Jahres 2014 schliesslich haben wir mit einem neuen Projekt begonnen, das uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Es heisst club désirer und beschäftigt sich mit Fragestellungen und Vorstellungen zur Schönheit der Demokratie. Für dieses Projekt gibt es ebenfalls eine Projektwebseite:

www.clubdesirer.ch

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim entdecken unserer Projekte, kontaktieren Sie uns mit Fragen, wenn immer Sie möchten und herzlichen Dank für Ihr Interesse!

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Within the last years it was more and more difficult to differentiate and understand our activities, especially following the zeitgarten.ch website, for this always had been a mix between the stories, fotos and history of Pfyn and our artistic work. We therefore decided to diversify the situation to enable a better overview. zeitgarten.ch together with the digital database is still the core of our work and will be about Pfyn and the Pfyn activities.

The Transitory Museum of Pfyn, it’s exhibitions, events and lectures will be present on the museum website. There you will find all kinds of information concerning the museum in Pfyn including the booking of guided tours.

The representation of our artistic work is documented here:

www.meszmermueller.ch

where you can learn more about the different projects, about cooperations and an overview of our artistic work.

Since the beginning of 2014 we are working on a new project, dealing with questions and ideas about the beauty of democracy, entitled club désirer. The blog representing the project you can find here:

www.clubdesirer.ch

Enjoy exploring our projects, feel free to contact us with questions and thank you for your interest in our work!

Blitzschlag auf Kirchturm

info am 25. Juli 2014 um 15:13

Am Samstag den 12.07. 2014 schlug bei einem heftigen Gewitter der Blitz in den Kirchturm von Pfyn ein. Abgesehen von der Kirchturmuhr, ging das auch nicht ganz spurlos an unseren Geräten im zeitgarten.ch vorbei, Einige Geräte funktionierten nicht mehr oder nur nach langem guten Zureden, einige schalteten sich selber ein – wie von Geisterhand. Den Blitzschlag nicht überlebt hat unser Router – der Internetzugang, der auch die Schnittstelle für die Datenbank von Pfyn und den Mobile-App für den historischen Stationenweg ist. Dieser wurde sehr schnell wieder ersetzt, allerdings dauerte es etwas, bis die Adressen und Zuordnungen wieder richtig eingerichtet waren – vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an den Studiengang Angewandte Informationstechnologien, Prof. Hans-Peter Hutter und seinem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Looser.

Ab jetzt können Sie also wieder auf der Datenbank stöbern gehen:

http://archiv.zeitgarten.ch/